Kolumne 36/2012 [17.09.12]: Glücklich in Hannover

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Liebe Leserin, lieber Leser,

seit der vorigen Woche ist amtlich, was ich schon lange geahnt habe. Wer in Hannover lebt, kann sich glücklich schätzen. Die hohe Zufriedenheit ihrer Einwohnerinnen und Einwohner mit der Stadt lässt diese im Ranking gut dastehen. In der aktuellen Umfrage zum Glückatlas landet die niedersächsische Landeshauptstadt auf dem vierten Platz. Mit 79,4 Punkten nur getoppt von Hamburg (84,4, Düsseldorf (81,0) und Dresden (80,3).

Am wichtigsten für diese Spitzenwertung war die gute Verkehrsinfrastruktur der Messestadt. Aber auch Naherholungsmöglichkeiten und die Breite des kulturellen Angebots haben sich positiv ausgewirkt. Diese Stadt, das weiß ich, kennt keine Zukunftsangst. Sie ist bunt, lebendig, solidarisch, tolerant. Und das soll auch so bleiben!

Selbstzufriedenheit ist die Feindin des Fortschritts, heißt es in einem Zitat. Wohl wahr. Deshalb fühlen wir uns als SPD verpflichtet, weiter an der Zukunftsfähigkeit dieser Stadt zu arbeiten. Und nicht nur mit einem Top-Platz im Glücksatlas zufrieden zu geben, sondern den auch auf Dauer zu sichern.

Für mich ist die Glücksstudie noch mehr Ansporn. Wie Sie alle wissen, bin ich derzeit als OB-Kandidat allein auf weiter Flur. CDU und FDP wollen erst mal abwarten, wie die Landtagswahl ausgeht, bevor sie sich entschließen, mit wem und ob überhaupt sie ins Rennen gehen. Ich aber werde nicht das abwarten, was die Opposition so denkt. Ich werde die kommenden Monate nutzen, mir ein noch intensiveres Bild von der Stadt und ihren Quartieren zu machen, mit Fachleuten gemeinsam ein Programm für die „City 2030“ entwickeln. Hannover, das steht für mich fest, muss eine Stadt für alle sein, eine Stadt, in der Integration und Chancengleichheit so selbstverständlich sind wie gute Verkehrsinfrastruktur und ausreichend Arbeitsplätze.

Ich habe das Glück, Mistreiterinnen und Mitstreiter für dieses Ziel an meiner Seite zu wissen. Ich habe das Glück, Liebe und Zuneigung von Familie und Freunden zu spüren.

Aber da ist noch mehr. Ich habe das Gefühl, in einer Rückschau mit der eigenen Geschichte, der familiären Herkunft und in den Erinnerungen an frühere Momente der Jugend und des Aufwachsens zufrieden sein zu können. Dieses Gefühl wünsche ich allen, und ich werde alles dafür tun, dass es möglichst viele teilen.

Die vergangene Woche war trotz vieler Termine, trotz Stresses, trotz mancher unnötiger Diskussionen (einige sind so überflüssig wie jüngst herausgegebene Bücher) eine glückliche für mich. Am Sonnabend beispielsweise hat Hannovers SPD in der City ihr Schorsenfest gefeiert. Auch für Stephan Weil, unseren Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, war spürbar die Stimmung: „Wir schaffen den Politikwechsel. Schwarz-Gelb ist ein Auslaufmodell.“ Für mich, der sich in diesem Kreis auch als OB-Kandidat präsentiert hat, war ein anderes Signal ebenso wichtig: „Stefan Schostok, wir unterstützen Dich.“ Glück ist eben auch das Gefühl und das Wissen, gebraucht zu werden und gut aufgehoben zu sein.

Falls Sie dazu Anregungen haben oder Fragen, wenden Sie sich gern an mich.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!


Ihr

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