Kolumne 5/2013 [4.02.2013]: Wechsel zwischen Landes- und Kommunalpolitik

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Rot-grünes Niedersachsen: Wir packen es an und machen es besser.” Das, was die SPD ihren Wählerinnen und Wählern versprochen hat, setzt sie jetzt gemeinsam mit Bündnis90/Die Grünen in den Koalitionsverhandlungen um. Die Abschaffung der Studiengebühren ist beschlossen. Das Turbo-Abi an den Gesamtschulen wird abgeschafft, an den Gymnasien soll der Stress mit verschiedenen Maßnahmen abgebaut werden, an allen Maßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer, Schulen und Kommunen beteiligt werden. Damit will ich nur zwei wichtige Punkte aus den arbeitsintensiven Runden nennen.

 

Das Maß an Gemeinsamkeiten ist sehr groß. Die Gespräche finden in bester Atmosphäre statt. Ich bin Teil der Verhandlungskommission, gebe Impulse auch in einer Fachgruppe. Das ist die noch notwendige Arbeit, um meine politische Aufgabe als jetzt ehemaliger Fraktionsvorsitzender abzuschließen. Wenn am 19. Februar der Ministerpräsident gewählt und das neue Kabinett vereidigt wird, erlebe ich das als Gast.

Mit der Kommunalpolitik ist nun Schluss”, hat unser künftiger Ministerpräsident Stephan Weil bei seiner Verabschiedung im Rathaus gesagt. Mal nebenbei bemerkt: Es war ein großartiges Fest mit 2000 Gästen, ein krönender Abschluss seiner sechsjährigen Tätigkeit als Oberbürgermeister und neun Jahren als Stadtkämmerer. Ich habe dem Niedersächsischen Landtag nun fünf Jahre angehört und werde die Verbindung zur Landespolitik auf jeden Fall halten. Sie ist wichtig für die Landeshauptstadt Hannover, deren Oberbürgermeister ich werden möchte.

Endlich steht der Wahltermin fest: der 22. September – zeitgleich mit der Entscheidung über den neuen Bundestag. Vom heutigen Montag an sind das nur noch 230 Tage. Logisch, dass sich meine Gedanken jetzt um diesen Termin und den Wahlkampf drehen. Im Kurt-Schumacher-Haus werde ich diese Woche ein Büro beziehen und mich dort um meine Termine und Gespräche in Hannover und seinen Stadtteilen kümmern.

Die Unterstützung und das mir jetzt schon entgegen gebrachte Interesse freuen mich sehr.
In Hannover neu einzutauchen, mit großer Neugierde und dem Wissen, dass hier tolle Menschen leben und arbeiten, Menschen, die wollen, dass es noch schöner und besser wird und sich dafür auch engagieren - das macht mich euphorisch.

Bisher hat keine andere Partei einen Kandidaten aufgeboten. Wer auch immer antritt, kann mit meiner Fairness rechnen. Die Wahl ist offen vom Ausgang und keineswegs selbstverständlich. Ich verstehe sie als große Herausforderung und möchte mich so vielen Hannoveranerinnen und Hannoveranern wie möglich persönlich vorstellen.

Ich trete mit Unterstützung der SPD an, aber ich arbeite nicht für eine Partei im Rathaus, wenn ich gewählt werde. Ich werde den Bürgerinnen und Bürger Hannovers verpflichtet sein. Und ich hoffe auf Zustimmung, Unterstützung und Anerkennung in allen Schichten, bei allen Nationalitäten.

Wenn Sie Interesse an Gesprächen haben, melden Sie sich gerne bei mir. Ich freue mich auf neue Kontakte und will die bestehenden vertiefen!

 

Ihr

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