Kolumne 22/2013 [04.06.2013]: Stadtgespräch Hannover 2030 – Es geht weiter!

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Liebe Leserin, lieber Leser,

am Anfang dieser Kolumne steht ein dickes Dankeschön. Am Sonnabend hat der Zukunftskongress HANNOVER 2030 stattgefunden. Weit über 300 Menschen haben daran teilgenommen, aus der SPD, aber eben auch jenseits der Politik aus der Stadtgesellschaft. Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Es hat allen gefallen, dass wir so konzentriert sechs Stunden lang diskutieren konnten. Die Kommunikation in den Foren war sehr aufmerksam und einander zugewandt. Danke an alle, die diesen Kongress vorbereitet, organisiert und mitgestaltet haben, Danke an alle, die sich mit Reden, Wortbeiträgen, Post-Its und großer Wissbegierde eingebracht haben.

Erstmals gedacht und dann begonnen zu planen haben wir dieses große Stadtgespräch im August vergangenen Jahres. Hannovers SPD hat in den vergangenen 20 Jahren bereits mehrfach Blicke in die Zukunft geworfen.

Das Entscheidende an dem neuen Format sind zwei Dinge:

zum einen die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Offenheit einer Partei für einen solchen Dialog. Die SPD dokumentiert damit, dass sie nicht zufrieden ist, nur „unter sich“ Entwicklungen und Herausforderungen einer Stadt zu diskutieren. Die Stadtgesellschaft muss zur Umsetzung ihrer gemeinsam gestreckten Ziele schließlich immer viele Partnerinnen und Partner finden. Aus der Wirtschaft ebenso wie aus der Wissenschaft, aus dem Handel ebenso wie aus Vereinen, aus der Kultur ebenso wie aus der Kirche.

Zum anderen sollen die Rückmeldungen und Ideen, die geäußerten Sorgen und Bedenken nicht nur entgegen genommen werden. Aus diesem Kongress heraus werden wir die Verbindung halten. Andere und weitere Bürgerinnen und Bürger können sich einbringen in die Diskussion: Wie wollen wir wachsen? Wie wollen wir wohnen? Wie sichern wir den Arbeitskräftebedarf von morgen? Wie sieht die Stadtgesellschaft der Zukunft aus? Welche Innovationen sind im Bildungsbereich, in der Wissenschaft und Wirtschaft nötig?

Ich verspreche: Die Diskussion geht weiter. Keine Idee – und sei sie auf den ersten Blick auch noch so abwegig – fällt einfach unter den Tisch. Fantasie ist gewünscht.

Und wie geht es jetzt weiter?

Der Kongress wird dokumentiert, die Ideen und die neuen Angebote sollen veröffentlicht werden. Es gibt natürlich noch keine vollständige Skizze von Hannover im Jahre 2030, aber die Diskussion, das Stadtgespräch darüber hat begonnen. Bevor im September der „heiße“ Personen-Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters für die Landeshauptstadt Hannover beginnt, möchte ich gerne weitere Angebote für kleinere Stadtgespräche machen. Einige Wünsche zur Vertiefung der Diskussion habe ich schon am Sonnabend gehört.

In Kürze informiere ich Sie darüber gerne an dieser Stelle. Über Ihre eigenen Anregungen und Einladungen zu kleineren Stadtgesprächen auch in Stadtteilen freue ich mich sehr.

Ihr

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