Kolumne 29/2013 [22.07.2013]: Sommerwahlkampf für Hannover

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Endlich Sommer. Heiße 30 Grad. Die Kommunalpolitik, auch die Landespolitik ist in den verdienten Ferien. Die meisten jedenfalls. Aber da gibt es die Unentwegten, die gerade helfen, die ersten Plakate aufzustellen. Puh. Schweißtreibend! Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass wir uns im Landtagswahlkampf gar nicht genug anziehen konnten. Jetzt passiert eher das Gegenteil ;-)

 

Die ersten Plakate für die Bundestagswahl und die Wahl des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin stehen in der Innenstadt. Heute sind es nur noch 62 Tage, bis Sie Ihre Stimme abgeben können. Haben Sie sich schon entschieden für wen? Ich hoffe, dass schon der Vorwahlkampf mit seinen „Duellen“ oder auch „Triellen“ ihnen gute Gründe gegeben hat, das Kreuz hinter meinem Namen zu machen!

Ich bin stolz darauf, dass es meiner SPD und mir gelungen ist, einen Kongress als großes Stadtgespräch über die Zukunft Hannovers bis zum Jahr 2030 zu gestalten. Das Angebot haben mehr als 350 Menschen angenommen, wie wir jetzt aus unserer Auswertung wissen. Mehr als die Hälfte gehören nicht der SPD an; es sind aktive Menschen aus der Stadtgesellschaft. Die Fragen zur Stadtentwicklung Hannovers, in welcher Qualität wollen wir wachsen, was sind die wichtigsten Fragen für die Wirtschaft, welche Arbeitsplätze sollen entstehen, was muss für die Betreuung und Bildung unserer Kinder und Jugendlichen geleistet werden, wie können Wohnen und Energie bezahlbar bleiben, welche Rolle spielt in unserer Stadt Kultur und welche Rolle kommt dem Leben in den Stadtteilen und Quartieren zukünftig zu, sind lebhaft diskutiert worden. Das alles ist jetzt dokumentiert auf meinen Internetseiten und soll damit zum Weiterarbeiten und - diskutieren anregen.

Das Stadtgespräch werde ich auch im Wahlkampf weiter führen. Im August und September biete ich Veranstaltungen an, möglichst an den Orten, zu denen die Themen passen. Zum Beispiel mit vielen Akteuren und Motoren vor Ort über „Lokale Ökonomie und ein erfolgreiches Wirtschaften und Arbeiten in lebendigen Stadtteilen“. Stattfinden wird es in der Südstadt und eingeladen werden Akteure aus anderen Stadtteilen, die sich über Angebote an die Bürgerinnen und Bürger zur Nahversorgung genauso Gedanken machen, wie über die Belebung ihrer Quartiere durch Angebote zur Kommunikation, Kultur und vieles mehr, was das Leben und Arbeiten in Hannover auch außerhalb der City lebenswert macht.

Meine Touren in die 51 Stadtteile gehen weiter. Heute am Montag stehen auf dem Programm Besuche von Einrichtungen und Vereinen in Groß-Buchholz, Mittwoch in Oststadt und Zoo, Donnerstag in Kleefeld. Über 200 Termine waren es bereits. Ich habe die Stadt und viele aktive Menschen intensiv und manchmal neu kennen gelernt.

Nur noch wenige Tage, dann beginnt Hannovers größte Sommerparty. Diesmal wird ihr Auftakt mit einem Gefühl von Abschied nehmen verbunden sein. Am 31. Juli endet die „Amtszeit“ von Hans Mönninghof, der vom ersten Umweltdezernenten zum ersten Wirtschafts- und Umweltdezernenten einer deutschen Großstadt und seit diesem Jahr zum ersten Übergangs-OB (gemeinsam mit Bernd Strauch, dem Ratsvorsitzenden) wurde. Ein verdienter Abschied nach über 24 Jahren und dann die letzte Amtshandlung um 17 Uhr mit dem Durchschneiden eines Bandes zur Eröffnung des Maschseefestes! Am 1.August beginnt eine neue Dezernentin, Sabine Tegtmeyer-Dette, die von ihrem ersten Arbeitstag an für etwas mehr als 50 Tage auch Chefin der Verwaltung sein wird. Hans Mönninghoff alles Gute zum Unruhestand, ihr gutes Gelingen!

 

Ihr

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