Kolumne 31/2013 [05.08.2013]: Ihr Hannover

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Liebe Leserin, lieber Leser,

nicht nur Kinder lieben den Zoo. Die kleineren aber dort ganz besonders die “Brodelburg”, den Abenteuerspielplatz. “Geheimnisvolle Tunnel, labyrinthartige Gänge, Bäume, die von oben nach unten zu wachsen scheinen, schräge Häuser mit schiefen Wänden” – so beschreibt der Zoo den Platz, der für mich in meiner OB-Wahlkampagne eine Hauptrolle spielt. Das dort entstandene Foto, dazu das Versprechen von guter Kinderbetreuung und Schulinvestitionen ist dasjenige unter den sechs großformatigen Plakaten, die ich am vorigen Freitag vorgestellt habe, das ich am meisten mag. Hervorragend umgesetzt von Starfotograf Jim Rakete, dem am Ende eines arbeitsreichen Tages Hannover mit seinen vielen Facetten wohl auch ein Stück ans Herz gewachsen ist.

Schulinvestitionen – das heißt für mich nicht nur weiter mit der Sanierung, die sich die Stadt in den vergangenen acht Jahren eine halbe Milliarde Euro hat kosten lassen. Ebenso wichtig ist der Ausbau der Ganztagsbetreuung. Rot-Grün im Rat hat da die richtigen Akzente gesetzt. Als Oberbürgermeister will ich den Ausbau zu Ganztagsschulen forcieren, in Quantität und Qualität.

Die jüngste Studie der Bertelsmann-Stiftung gibt mir da Recht. Eltern in Deutschland wünschen sich mehr Ganztagsschulen für ihre Kinder. 70 Prozent hätten gern ein solches Angebot, das Lernmotivation und soziale Kompetenz steigen lässt. Bildung ist mit der wichtigste Schlüssel für die Zukunft; Ganztagsbetreuung an Schulen gehört dazu.

Schade, dass ich mich im Wahlkampf auf sechs Großflächenplakate und damit sechs Kernthesen zur Zukunft der Stadt beschränken muss. Ich möchte aber gerne Ihre Ideen hören! Einmal ins Nachdenken gekommen, sprudeln sicher die Ideen: Beispielsweise: “Mein Hannover: Nicht nur im Sommer ein Hoch-Genuss.” Oder “Mein Hannover: Seenswert!” mit der Anspielung auf das wirklich tolle Maschseefest.

Die Ideen, und da will an dieser Stelle mal ein kleines Geheimnis preisgeben, kommen mir oft morgens kurz nach sechs Uhr. Dann nämlich, wenn ich die Kehrseite des heißen Sommers in der City erlebe. Aufstehen und noch vorm Duschen Hemden bügeln. An dieser Stelle möchte ich überhaupt mal Dank sagen bei meiner Familie: Ohne Euch hätten wahrscheinlich die Kräuter auf meinem Balkon nicht mal eine Woche überlebt! Dank an meine Schwester, die mich meistens am Wochenende bei der Wäsche kräftig unterstützt.

Viel zu wenig Zeit, reichlich Termine, gute Begegnungen, intensive Diskussionen werden die nächsten Wochen ausmachen. Der OB-Wahlkampf geht in seine heiße Phase. Trotz des gut gefüllten Kalenders gilt noch immer mein Angebot: Laden Sie mich in Ihren Stadtteil ein! Ich freue mich auf jedes Treffen mit den Wählerinnen und Wählern! Kommen Sie zu den Stadtteilbegegnungen und –diskussionen, die ich anbiete. Denn gemeinsam lässt sich am besten die Zukunft der Stadt gestalten!

 

Ihr

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