Kunst + Genuss = Kunstgenuss = Sprengel Museum

 

Hannover begeistert. Okay, das gilt in diesen Tagen nicht unbedingt für Spiele von Hannover 96. Da muss endlich mal ein Sieg her! Die Meinung teilen sicherlich auch nicht die Schülerinnen und Schüler nach dem Ende langer und damit schöner Sommerferien. Im Moment sorgen Kunst- und Kulturereignisse in der Stadt für Furore.

Nach dem ZINNOBER-Kunstvolkslauf vor zwei Wochen, dem traditionsgemäßen Auftakt der hiesigen Kunstszene in den Herbst, ging es Schlag auf Schlag. Am Anfang der Woche hat das Sprengel Museum „Viermal Neues auf Papier“ vorgestellt, seit vergangenem Freitag schmückt „Another twister“ von Alice Aycock dank der Initiative der Hannover Rück Stiftung den Eingang unseres Sprengel Museums, abends ist die 87. Herbstausstellung des ältesten deutschen Kunstvereins eröffnet worden, und dann gibt es seit Neuestem noch „Verlebte Münzen“ des US-amerikanischen Fotokünstlers Stephen Sack im Museum August Kestner.

Aber bei allem das Beste: die Eröffnung des "Erweiterungsbaus", des "dritten Bauabschnitts" des Sprengel Museums Hannover mit der Ausstellung „Zehn Räume, drei Loggien und ein Saal“. Seit dem Wochenende werden „unsere Sammler, unsere Stifter“ im Sprengel Museum bedacht. Nach langen Diskussionen über die Fassade, (fast liebevoll wird das Gebäude inzwischen als „Brikett“ bezeichnet) geht es endlich um die Inhalte. Und siehe da: Das Neue Sprengel Museum ist ein Meisterwerk, ein Kunstgenuss.

Am Freitagabend und dann am Wochenende beim Kunstfest für alle Interessierten aus Nah und Fern haben alle ihre eigenen Worte gefunden, um vom neuen Sprengel Museum zu schwärmen. Von den zehn neuen Ausstellungsräumen, den tanzenden Räumen! Von den Loggien, in denen man mit Blick auf den Maschsee entspannen kann. Die Architekten haben uns nicht zu viel versprochen. Diese Erweiterung erlaubt dem Sprengel Museum eine Neuordnung seiner Sammlung. Gleichzeitig gibt es auch mehr Raum für die wissenschaftliche Arbeit, für Depots, fürs Grafikarchiv und vieles mehr.

Mit diesem Museum setzt Hannover Maßstäbe für eine moderne, zeitgemäße Ausstellungsphilosophie. Es schließt auf zu zeitgemäßen Museen in Städten wie Frankfurt, Essen oder München. Hannover positioniert sich in der modernen Museumslandschaft national - und international! Und was das Beste ist, es gefällt den Hannoveranerinnen und Hannoveranern! Entschieden besser (und nachhaltiger) als Fußball oder Schule.

 


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