Unsere Werte verteidigen und Visionen entwickeln

 


Wir lassen uns keine Angst einjagen!
Wir haben die Zukunft im Blick.
Wir verfolgen unsere Pläne, Visionen, Ideen.
Wir fühlen mit!

Noch heute stehen wir alle unter dem Eindruck der Ereignisse der vergangenen Tage, in denen wir hautnah gespürt haben, in welchen Zeiten wir leben. Wir fühlen uns verbunden mit den Menschen in Paris. Nach den Ereignissen um die Länderspiel-Spielabsage, bin ich denen sehr dankbar, die für unsere Sicherheit verantwortlich sind und die klar für Sicherheit entschieden haben. Wir stehen entschlossen bei denen, die unsere Werte und unsere Art zu leben gegen sinnlose, tödliche Gewalt verteidigen.

Aber all das darf uns nicht daran hindern, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir leben wollen, wie wir unserer wachsende Stadt gestalten. Nur zwei Tage nach der Absage des Länderspiels ging es genau darum bei der Ergebnispräsentation des Stadtdialogs. Aus den Resultaten des Dialogs 'Mein Hannover 2030' (im Netz unter www.hannover2030.de), die in den kommenden vier Wochen für Rückmeldungen ausgelegt werden, haben sich zehn Schwerpunkte herauskristallisiert, nach denen die zukünftige Stadtentwicklung in Hannover aus meiner Sicht ausgerichtet werden muss. Ich skizziere sie noch einmal kurz an dieser Stelle.

Wohnungsbau:
Wir müssen den Bau neuer Wohnungen stark forcieren. Ab 2016 sollen jährlich mindestens 1.000 neue Wohnungen entstehen.

Bildung:
Hannover muss für eine lückenlose Betreuungs- und Bildungskette von der Krippe über den Schulabschluss bis zu Jugendarbeit und Erwachsenenbildung sorgen. Dabei gilt es, die Qualität zu halten, ja sukzessive zu verbessern.

Flächenmanagement:
Wir werden ein neues Flächennutzungskonzept wegen der verschärften Konkurrenzen um disponible Flächen für Wohnungen oder Gewerbe, Grünfläche oder Bolzplätze entwickeln.

Mobilität:
Wir werden die Mobilität in Hannover umweltgerechter und auf zeitgemäße Weise lebensfreundlicher gestalten. Umweltfreundliche Mobilitätsformen sollen mehr Anteil am begrenzten Straßenraum erhalten.

Integration und Inklusion:
Wir werden für Integration und Inklusion, für echte Teilhabe in der Stadtgesellschaft sorgen. Es lebt sich besser in Städten, wo Menschen Unterschiede akzeptieren, Gemeinsamkeit suchen und Teilhabe finden.

Quartiersentwicklung:
Stadtteile oder Quartiere sollen in vielfacher Weise attraktiver werden. Vielfach gewünscht werden mehr aktive Nachbarschaft, mehr Stadtteilkultur, kurze Wege für Alltägliches, nahe Hilfs- und Versorgungsangebote und vieles mehr.

Wirtschaft, Innovation, Wissenschaft und Forschung:
Wir werden in vielen Branchen stärker und moderner. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft dominiert die Entwicklung in unserer Stadt. Auch die Kreativwirtschaft wächst und steigt in der Bedeutung für Innovation in anderen Zweigen.

Finanzen:
Hannover muss als wachsende Stadt angemessen in ihr Wachstum investieren. Deshalb ist die schwarze Null kein haushaltspolitisches Dogma. Die Neuverschuldung muss natürlich in einem vernünftigen Rahmen bleiben und zu vernünftigen Konditionen (Niedrigzinsphase nutzen, Tilgung absichern) erfolgen.

Kultur:
Hannover ist ein herausragender Kulturstandort. Wir sollten nicht zögern, uns zu einem geeigneten Zeitpunkt als Europäische Kulturhauptstadt zu bewerben.

Grün in der Stadt:
Alle wünschen sich, dass die Qualitäten unseres Grüns in der Stadt erhalten bleiben. Diesem nachhaltigen Anspruch werden wir nachkommen.

Geben Sie gerne dazu ein Feedback! Der Dialog geht im Rathaus weiter, im kommenden Jahr wird die Politik ihre Schwerpunkte in Wahlprogrammen thematisieren. Gestalten Sie die Zukunft in Hannover mit – ohne Angst vor dem, was sich in der Welt tut!

 


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