Stefan Schostok zum neuen Vorsitzenden des SPD-Bezirk Hannover gewählt

Jüttner, Schostok, Duin
 

Mit 96 Prozent der der Delegiertenstimmen ist Stefan Schostok als neuer Vorsitzender des SPD-Bezirks Hannover auf dem Parteitag am Samstag, 31. Oktober, gewählt worden. „Ganz schön große Fußstapfen“, kommentierte Stefan Schostok seine neue Aufgabe. Der 45-jährige löst nach rund 18 Jahren Wolfgang Jüttner ab, vor dem bereits Kurt Schumacher, Egon Franke, Peter von Oertzen und Gerhard Schröder dieses Ehreamt inne hatten.

 

In seiner Rede machte Schostok deutlich, dass er in der Partei einen Reformprozess anstoßen möchte, der die Partei nach außen öffnet, die Mitglieder mitnimmt und neue hinzugewinnt.

Für folgende politischen Ziele der Zukunft der Sozialdemokratie hat sich Stefan Schostok ausgesprochen:

  • Gute Arbeit, von der man leben kann, und die Perspektive von Vollbeschäftigung
  • Umweltpolitische Verantwortung des Wirtschaftens mit einer Nachhaltigkeit, die auch Perspektiven des sozialen Zusammenhalt einschließt
  • Sicherheit im Wandel und vor dem Absturz
  • ein faires Bildungssystem ohne falsche Gegensätze, das integriert und der beste Schlüssel für die Lösung demografischer und gesellschaftlicher Probleme ist
  • Politik, Demokratie, Teilhabe und Gestaltung

"Hier finde ich die Ziele und Grundwerte der Sozialdemokratie wieder, sie sind aktuell und auf der Höhe der Zeit", so der neue Bezirksvorsitzende.

Der Vorsitzende des SPD-Landesverbandes, Garrelt Duin, sprach in seinem Grußwort vier Themenbereiche an, die für die SPD entscheidend in ihrer Grundausrichtung sein sollten: In der Bildungs-, Sozial-, Wirtschafts- und Umweltpolitik müsse sich die SPD noch stärker positionieren als bisher.
Stefan Schostok
Stefan Schostok will sich innerhalb der SPD und nach außen für ein Bündnis mit Arbeit, Wissenschaft und Kultur einsetzen, denn „wir haben viele Menschen in der Partei und der Gesellschaft, die in diesen Bereichen mit uns gestalten können und wollen.“
Rolf Wernstedt, Stefan Schstok, Hansjörg Schell, Wolfgang Jüttner
Wolfgang Jüttner blickte in seinem Bericht in die Geschichte der SPD zurück. „Wir können stolz sein auf die Geschichte der Sozialdemokratie, denn ohne Sozialdemokraten wären Grundrechte und Gleichstellung nicht in dem Maße ins Grundgesetz aufgenommen worden,“ erinnerte er an 60 Jahre Grundgesetz. Wolfgang Jüttner wurde anschließend für seine erfolgreiche Arbeit im und für den Bezirk Hannover geehrt. Die Laudatio hielt sein langjähriger Wegbegleiter Prof. Rolf Wernstedt. Stefan Schostok sagte zu Jüttner, er sei "ein durch und durch Roter". Da er weiter an Bord bleibe, werde er auch nicht verabschiedet, sondern für seine Arbeit geehrt.
Glückwünsche von zwei Delegierten aus Lüneburg.
Glückwünsche von zwei Delegierten aus Lüneburg.
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