Gemeinsam erleben heißt mehr erleben!

 

Die Fußball-WM läuft für Deutschland ganz ordentlich! Das stelle ich jetzt, am Sonntag Abend fest, wenige Stunde vor dem Achtelfinale. Das Spiel gegen die USA hat vielleicht nicht so sehr begeistert wie der fulminante Auftakt gegen Portugal, machte aber Lust auf mehr. Wenn unser Team erfolgreich gegen Algerien ist, dann kann es sein, dass wir schon früh auf Brasilien treffen. Das wird eine Riesenparty!

Es ist immer wieder toll, das Erlebnis mit anderen zu teilen. Open Air ist mehr als angesagt, ich habe das USA-Spiel bei einer Grillparty mit vielen Freunden verfolgt. Alle haben gemeinsam gefiebert.

Um das gemeinsam mehr erleben ging es auch am Donnerstag. Ich war in Berlin, wurde in das Präsidium des Deutschen Städtetags gewählt. Herbert Schmalstieg ist dort nach langjähriger Tätigkeit Ehrenpräsident, so wie Petra Roth, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main. Stimmung und Zusammenhalt sind parteiübergreifend gut. Wir arbeiten gemeinsam an der Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung. Das gefällt mir sehr. Der Hauptausschuss tagte in Berlin, so aßen wir auf Einladung von Klaus Wowereit im "Bikinihaus" The Eats. Gegenüber befindet sich das wiedereröffnete Kino Zoopalast, ein denkmalgeschützter Bau aus den 50-er Jahren, dicke Teppiche und Ledersessel, aber modernste Bild- und Tontechnik. Dieses Kino ist Kult! Obwohl man sich heute jeden Film dank digitaler Technik nach Hause ins Wohnzimmer holen kann, ist es nach wie vor viel beliebter, ihn gemeinsam mit  vielen anderen zu sehen, das Erlebnis zu teilen und sich danach auszutauschen! Um so erklärlicher und schön, dass "unser" Kinopionier Hans-Joachim Flebbe plant, ein neues Premium-Kino in der Nikolaistraße noch in diesem Jahr in dem dann renovierten Cinemaxx aufzubauen. Kino scheint trotz bester Homevideo-Anlagen nicht auszusterben.

Wie heißt es so treffen: Totgesagte leben länger. Vielleicht gilt das – wenn auch nicht in der krassen Form – auch für unsere hannoverschen KunstFestSpiele, die über weite Strecken im Kreuzfeuer standen. Der erste Abschnitt ist beendet, jetzt machen sie eine Pause bis September. Die Zwischenbilanz ist gut. Fast 9.000 Besucherinnen und Besucher jetzt schon und dazu in der Presse viele positive Kritiken. Natürlich geht die Reihe trotz mancher irritierender Diskussion weiter.

Ich halte die KunstFestSpiele neben den vielen anderen Formaten von Gartenkultur, Wissenschaft und Kunst gerade in Herrenhausen für einen wichtigen Baustein, um Hannover als Kunst- und Kulturstadt zu positionieren. Allein die positiven Effekte für uns als Stadt und als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sind nicht zu unterschätzen. Die KunstFestSpiele finden weit über Hannover hinaus Beachtung. Wir werden weiter in sie investieren! Sie sollen künftig noch mehr Publikum anziehen - so wie der Fußball, das Kino, bald das Schützenfest, dann das Maschseefest und vieles mehr in Hannover!

 


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