Eine sportliche Stadt auf Dauer bleiben!

 

Geschafft! Hannover 96 bleibt in der Ersten Liga! Danke an das Team! Danke an die Fans! Danke auch an alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner, die mitgefiebert und den Verein mit unterstützt haben. So wird uns Pfingsten 2015 als ein sehr sportliches Wochenende in Erinnerung bleiben.

Mich macht der 2:1-Sieg froh.
Eine Niederlage, wohlmöglich ein Abstieg, hätte einen erheblichen wirtschaftlichen Verlust für Hannover 96 bedeutet, ebenso für die Stadt. Einhergegangen wäre das mit Image- und Renommeeverlust – und schlechter Laune bei fast uns allen. Jede und jeder kennt einen, dem bei einer Niederlage oder einem schlechten Spiel von Hannover 96 die Stimmung erheblich verhagelt wird. Nicht auszumalen, was ein Abstieg in die 2. Liga für den Verein, diese Stadt und das Befinden seiner Fans bedeutet hätte. Das ist mit einem guten und spannenden Spiel und dem ersten Heimsieg seit dem 16. Dezember 2014 vermieden worden.

Wir freuen uns auf die neue Saison.
Im 120. Jahr des Bestehens des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. wünschen wir uns keine Zitterpartien, keine Abstiegssorgen und  wieder Fußball der Roten mit Herz und leidenschaftlichen Fans, die wie ein zwölfter Spieler hinter dem Team stehen.

Profisport in Hannover ist das eine. Aber auch der Breitensport fasziniert.
Meistens wird er in Vereinen angeboten, aber auch nichtorganisiert machen Tausende Bürgerinnen und Bürger mit. In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat sich das Breitensportangebot deutlich verändert. Mit einem Thementag am 6. Juni lädt die Stadt ein, sich an der Diskussion über seine Zukunft zu beteiligen und viele Mosaiksteine für eine Sportstadt passend zusammenzusetzen oder neue zu entwickeln. Ich nehme es jeden Tag wahr: Der hannoversche Sport besteht aus sehr vielen Mosaiksteinen – und natürlich den größeren wie 96.

Am Samstag habe ich als Oberbürgermeister das „Parkour & Movement Festival Hannover“ eröffnet. Mehr als 640 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 Nationen, (das ist ein kleiner Weltrekord), sind nach Hannover gekommen. Bei den Jugendlichen, die sich zum Beispiel im Sportjugendzentrum in Hannover treffen, ist dieser junge Sport schon sehr bekannt. Wir nehmen ihn häufig wahr, wenn Jugendliche sehr sportlich durch die Stadt laufen und eine Kombination von Hindernissen wie Geländer, Mauern, Treppen mit Händen und Füßen fast fliegend überwinden. Auf Videoportalen wie youtube.de finden Sie sehr spektakuläre Beispiele. Es ist nur ein Beispiel dafür, wie Jugendliche heute gerne Sport verstehen, für unsere Vereine eine große Herausforderung, damit umzugehen und Verbindungen herzustellen. Diese und andere Themen des Breitensports müssen wir besprechen, wenn wir in Hannover weiterhin ein gutes, preiswertes und alle Generationen ansprechendes Programm erhalten wollen.

Dazu gibt es am 6. Juni Workshops und Dialoge in Foren und ein sehr attraktives Rahmenprogramm im Rathaus und auf dem Trammplatz: Junge Ideen für unsere Sportstadt, Das Alter hat Zukunft – auch im Sport, "Was Familien bewegt ...", Leistung im Sport: Ein Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken, Zukunftswerkstatt für Kinder: "Eine Reise ins Jahr 2030“. Sie sind alle herzlich eingeladen.

 


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