Eine sportliche Stadt auf Dauer bleiben!

 

Hannover ist im Sport erste Liga!

Was für ein Wetter, was für ein schönes Wochenende. Die Freude über den Klassenerhalt von Hannover 96 ist noch nicht abgeklungen. Aber sportlich geht es in Hannover schon ganz ordentlich weiter. Fußball ist nicht alles, kann man jetzt zwar sagen, aber die Aufmerksamkeit gilt sicher dem Damenteam Deutschlands bei der WM in Kanada. Die ist ja gerade erst losgegangen und findet für uns wegen der Zeitverschiebung überwiegend abends und nachts statt.

Am Wochenende gab es fast unzählbar viele sportliche Ereignisse. Ich habe zum Beispiel den KKH-Lauf am Maschsee erlebt. Das begeisterte schon die "Bambinis", die mit ihren Eltern auf einer kurzen Strecke ihren eigenen "Wettkampf" bestritten, um dann eine Goldmedaille zu bekommen. Im Vordergrund steht für alle das Thema Bewegung und Gesundheit und die Freude an dem gemeinsamen Erlebnis. Und das teilten sich dann auch erstmals weit mehr als 3.000 Menschen allen Alters. Natürlich beeindruckt, wie intensiv sich Junge und Alte beteiligen bis hin zu Menschen mit Behinderungen oder Menschen, die eine Organtransplantation hinter sich haben. Mit ihren gewonnenen Lebensjahren werben sie zu Recht für das Ausfüllen eines Organspendepasses.

Am Samstag fand der Tag des Sports statt oder wie der Moderator sagte, der "Aktionstag hannoverscher Sportkultur". Der Experte und Sportwissenschaftler Prof. Dr. Robin Kähler bezeichnete Hannover als eine Stadt, die im Sport heute schon Zukunft ist. Es bezog sich auf Sportflächen und  Hallen, auf Kapazitäten für das Schwimmen und die vielen Sportarten, die hier ausübt werden können. Er erwähnte die großen Fortschritte und neue Ansätze, Migranten und Menschen mit Behinderungen die Teilhabe im Sport zu ermöglichen. Er lobte die Vielzahl von sehr erfolgreichen Vereinen, die nicht nur die Breite, sondern auch die Spitze durch Bundesligateams repräsentieren.

Ebenso benannt er aber Schwachstellen und Nachholbedarf z.B. in der Vernetzung von Aktivitäten und Ressourcen. Sportverwaltung und Sportbund müssten Anreize für die Zusammenarbeit der Vereine schaffen, Schulen und Sportvereine noch mehr kooperieren. Gemeinsam schafft man mehr oder zusammen schafft man, was alleine nicht funktioniert, könnte das Motto heißen. In Foren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv diskutiert – und neue Ideen geboren, die in den Stadtentwicklungsdialog einfließen. Ich bin sehr gespannt auf die Zusammenfassungen und Ergebnisse. Wir werden daran anknüpfen: Es hat sich gelohnt, sich so intensiv mit allen Fragen des Sports zu befassen.

Am Sonntag konnte ich erleben, wo Hannover noch 1. Liga ist, die Hannover Regents spielten gegen die Dortmund Wanderers und gewannen 11:3. Sie werden sich fragen, in welcher Sportart!? Im Baseball! Mich hat es begeistert, Teamgeist, das Spiel und die vielen Freunde und Unterstützer dieses Sports, den man ja eher in den USA und anderswo erwartet und nicht vor der Tür im benachbarten hannoverschen Stadtteil Vahrenwald (beim TuS Vahrenwald, Am Sahlkamp 4c). Die Chancen für die Teilnahme an den Playoffs sind jetzt sogar da.

Hannover strebt ganz weit nach oben im Sport. Auch im Schützensport. Da will ich nicht das Städtische Schießen und das Pokalschießen vergessen, das ebenfalls an diesem Wochenende stattgefunden hat. Ich freue mich schon darauf, die Besten auszuzeichnen. Und ich freue mich auf das Fest, das in knapp vier Wochen beginnt!

 


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